Nun ist sie da!

Letzten Sonntag war es soweit: wir fuhren nach Fröndenberg, um unser neues Familienmitglied bei ihren Züchtern, Patricia und Harry, abzuholen. Nach einem ausführlichen Briefing und Erledigung der Formalitäten nahm Kira dann auf Andreas Schoß Platz und genoss nach anfänglichen, leisen Seufzern, die Fahrt nach Marl.

Zuhause angekommen, ging es zunächst in den Garten, den Kira sofort mit großen Interesse erkundete – besonders interessant fand sie die diversen Kaninchenköttel auf dem Rasen; das wird jede Menge Futtergeld sparen… 😉

Nun ging es in die Wohnung, die wir zuvor hundgerecht hergerichtet hatten. Doch was wir Zweibeiner für toll erachten, muss ja nicht unbedingt für den neuen vierbeinigen Freund des Hauses gelten. Doch offensichtlich fand Kira die von uns ausgewählten Bespaßungsgegenstände wie Tiger, Futterball und Frisbee ganz brauchbar und fing nach einer ersten ‚Nasenrunde‘ mit einem Spielchen an.
Essentechnisch waren wir von Patricia für die ersten Tage mit einem Starterpaket Trockenfutter ‚Josera Kids‘ versorgt worden – Kira ließ sich auch nicht lange bitten und fraß manierlich (es fehlten ja die gierigen Geschwister…) die mit etwas Rinderhack verfeinerte Mahlzeit.

Uns war klar, dass was vorne reinkommt, hinten wieder raus muss – wir beobachteten deshalb genau das Hündchen, um es zeitgerecht zu schnappen und in den Garten zu bringen. Zum Glück hatte es zu Regnen aufgehört – nur der Hunderegen setzte so schnell ein, dass wir viel zu spät reagieren konnten.
Das Malheur war nun passiert; aber nur nicht die Nerven verlieren und ab in den Garten…

Um es vorweg zu nehmen: es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, wo wir zu spät kamen – zum Glück passierten die Unglücke immer auf gefliesten Böden und konnten schnell bereinigt werden…

Nachdem sich der Abend mit beschriebenen Aktivitäten kurzweilig gestaltete, stellte sich spannende Frage: was geht ab heute Nacht? Meine Vorstellung von der ersten gemeinsamen Nacht war, dass ich alle zwei Stunden das Hündchen schnappe und es in den Garten für Pippi und mehr bringe – dazwischen herrscht Ruhe im Karton und ich kann mal ein wenig Augenpflege betreiben.
Ihr könnt Euch sicherlich denken, dass alles anders kam: Kira schien doch ein wenig Heimweh und Angst zu haben, verlassen zu werden. Die wenigen Minuten, wo sie ruhig lag, konnte ich an einer Hand abzählen. An Schlaf war nicht zu denken; ständig war Kira am Rotieren und machte in den schönsten Hundestimmlagen klar, dass sie sich (noch nicht) richtig wohl fühlte. Was sie in der Nacht an Schlaf versäumt hatte, holte Kira dann am Montag nach – zum Glück war das Wetter gut und wir konnten gemeinsam im Garten ein wenig relaxen. Insgesamt merkten wir, dass die Süße langsam etwas entspannter wurde; uns jedoch keinen Moment aus den Augen ließ. Diese Anhänglichkeit konnten wir dann schon ein wenig ausnutzen, um das ‚hier‘-Kommando ein wenig zu üben… 😉

Die letzte Nacht verlief dann schon ein wenig ruhiger und das Pinkel-Ritual pendelte sich auf einen zweistündlichen Rhythmus ein. Tagsüber genossen wir dann das schöne Wetter im Garten, wo Kira dann auch Bekanntschaft mit den beiden Nachbarschaftshunden machte. Anfangs schien sie unsicher zu sein, fing an zu bellen und versteckte sich hinter mir. Nachdem sie registriert hatte, dass die anderen Hunde sowie die dazu gehörenden Menschen ganz entspannt waren, wurde sie mutiger und begrüsste schließlich die Hunde-Nachbarn durch den Gartenzaun.

Hier noch einige Handy-Fotos vom gestrigen Tag:

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